Natürlich muss sich vorher für die Tickets angestellt werden. Wenn man dann glücklich ein Ticket in den Händen hält, erstarrt man erstmal, weil dort folgende Zeit angegeben ist: 17Uhr - 1Uhr! Man sollte gut informiert sein: Was wäre eine Veranstaltung in Schweden ohne Queuing? Es gibt bei diesem Kravall, welcher an das Münchener Oktoberfest angelehnt ist, einen heiß begehrten Maßkrug für die Ersten in der Schlange. Deshalb hieß es um 16Uhr "Auf zur Party" bzw. "Ab in die Schlange"! Das war schon komisch, sich im Sonnenschein für eine Party anzustellen; aber was tut man nicht alles, um so einen Krug zu bekommen:)!
Um 17:30 kamen wir dann auch endlich auf das Partygelände. Dort erwartete uns Bier aus unserem EIGENEN Maßkrug und die BigBand der Uni spielte Musik. Dazu machten sich noch ein paar schwedisch Studenten völlig schamlos zum Affen. Damit haben die hier allgemein kein Problem. Je schräger man aussieht, desto besser ist es. Das war auch der Grund warum der Satz "Die spinnen die Schweden!" an diesem Abend öfter gefallen ist als eh schon in den letzten drei Wochen.
| Munchen Hoben |
Aber klagen konnten wir an diesem Abend erstmal nicht: Es gab eine Live-Band, die Warteschlangen für Getränke war nicht so schlimm wie für den Einlass und genug Dixi-Klo´s gabs auch:)! Leider hörte um 21 Uhr die Band auf zu spielen und es gab eine kleine Flaute. In eine paar kleineren Zelten legten noch regional bekannte DJ´s auf, aber so richtig konnten sie uns nicht überzeugen. Also machten wir uns um 23 Uhr mit ca. 12 Leuten auf den Weg zu einem Korridor, wo wir die altbekannten Spiele "Kommando Pimperle", "Ribbel-Dibbel" und King Kong" spielten.
Als Zusammenfassung: Mir wurde München Hoben als der beste Kravall des Jahres beschrieben ... aber irgendwie hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Ich hoffe, die nächsten werden besser!
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